Unsere Patenkinder

Jenny
**Jenny**Mein zweites Patenkind in Peru heißt Jenny und ist jetzt 6 Jahre alt. Sie lebt in der Hauptstadt Lima, am Meer, in einem Gebiet mit viel Sand und Wüste. Viele der Elendsviertel liegen auf Sandhängen und das Gebiet befindet sich in einer Erdbebenzone. Die Jahreszeiten sind umgekehrt zu unseren.
Ich hatte mich von Anfang an für ein Mädchen entschieden, die noch mehr Hilfe brauchen als die Jungen. Peru war auch klar, da ich vor 20 Jahren in diesem faszinierenden Land gewesen bin. Ich kann mir gut denken, wie und wo Jenny wohnt, weil ich damals auch in den Slums war. So kann ich mir ihr Leben und die Umgebung besser vorstellen, als es in anderen Gebieten der Erde der Fall wäre.Jenny war lange das einzige Kind der Familie, aber vor kurzem ist noch eine kleine Schwester dazu gekommen. Schreiben kann sie noch nicht, das erledigt ihre Mutter für sie und ich schreibe auch immer zurück und schicke ihr eine Kleinigkeit, wie z.B. Bilder meiner Familie, denn Bilder ihrer Familie bekommt man ja regelmäßig, genauso wie einen Bericht über die Lebensumstände.
Jenny lebt in einem Elendsviertel, in dem fehlende Gesundheitsvorsorge herrscht, die Wasserversorgung schwierig ist und es an Bildungseinrichtungen fehlt. Jenny hat das Glück in die Schule zu gehen (Schulpflicht besteht zwischen 6 und 15 Jahren) und sogar die Vorschule hat sie besuchen können. Bei den Hausaufgaben hilft ihr die Mutter, was auch nicht üblich ist, aber sie ist in der Lage zu schreiben. Jenny braucht ca.30 Minuten bis zur Schule und ihr Lieblingsfach ist Sport.
Die nächste Gesundheitseinrichtung ist ebenfalls 30 Minuten entfernt. Projekte im Gebiet, in dem Jenny lebt, sind die Schulung von Gesundheitshelfern, Förderung des Hygienebewusstseins in der Schule, Schulung , damit die Jugendlichen sich auch an diese Gesundheitsregeln halten, Aufklärung über den Umgang zwischen den Geschlechtern und Schulungen von ehrenamtlichen Gemeindehelfern.
Die Fürsorge für Kleinkinder ist allgemein gering und auch die Kenntnis über frühkindliche Erziehung, die Kinder „laufen einfach so mit “ . In Projekten versucht man die Eltern daran zu gewöhnen, sich um ihre Kinder zu kümmern, z.B. ihnen vorzulesen oder auch Zärtlichkeit und Liebe zu verteilen. Kindererziehung ist eine Sache, die es bei vielen Familien nicht gibt.
Die Jugendlichen werden auch in Punkten, wie Gesundheitsvorsorge und Sexualität aufgeklärt und geben ihr Wissen weiter ( Ein Jugendlicher forderte seinen Vater z.B. auf Kondome zu benutzen.).
Auf Dauer will Plan Sicherheit, Bildung, Gesundheit und die Lebensqualität verbessern.
Jenny ist ein Mädchen, die von vielem profitiert, da sie eine aufgeschlossene Mutter hat. Ich bin neugierig, wie es mit Jenny und ihrer Familie weitergeht. Früher hat sie immer sehr ernst geschaut, mittlerweile lacht sie viel und wirkt auch viel selbstbewusster. Was wohl die Zukunft bringen mag?Claudia
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Katerin 2003
Meine Paten-Tochter Katerin ist jetzt 15 Jahre alt und wohnt in Nicaragua.

Als ich vor fast 11 Jahren beschloss eine Patenschaft abzuschließen, wusste ich noch nicht mit welcher Organisation ich das tun sollte. Zuerst habe ich nach einer Organisation mit Gütesiegel im Internet gesucht. So bin ich auf PLAN gestoßen. Zu der Zeit konnte man die Kinder anhand Bilder auswählen – jetzt ist das nicht mehr möglich und ich denke, dass auf dieser Art und Weise auch die nicht besonders fotogenen Kinder eine Chance haben, einen Paten zu finden. Damals war das möglich und ich habe mich für ein Mädchen aus Nicaragua entschieden.

Ziemlich schnell habe ich von Plan die ersten Daten erhalten und war sehr überrascht, dass meine Paten-Tochter aus eine ganz normalen Familie kommt, wo der Vater sogar als Automechaniker arbeitet. Katerin war sogar zu dem Zeitpunkt ein Einzelkind (inzwischen hat sie einen Bruder).

So habe ich mir das bedürftige Mädchen nicht vorgestellt. Gibt es wohl keine wirklich arme Menschen in der Region?-dachte ich. Warum soll ich gerade die Familie unterstützen – in meinen Augen schien es dem wohl gut zu gehen. Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Familie das Geld, was ich schicke gar nicht erhält. Sie ist lediglich eine Repräsentationsfamilie für die Region, wo man mit Hilfe der Sponsoren ein Projekt durchführt, z.B. einen Brunnen, eine Schule oder Latrinen baut. Mann unterstützt nicht nur das Mädchen, obwohl auf diese Art und Weise wird dafür gesorgt, dass das Mädchen die Schule besucht, eine Pflicht- Schuluniform bekommt und somit eine Ausbildung.

Inzwischen ist Katerin 15 Jahre alt und hat vor kurzem ihren ersten Brief an mich geschrieben. Die Briefe sind nicht sonderlich informativ, sie enthalten nur Danksagungen für Unterstützung, Geschenke und Briefe. Nur wenn man genau nach etwas fragt, erhält man auch Antworten. So weiß ich zum Beispiel, dass Katerin am liebsten Reis mit Hähnchen isst und das ihr Lieblingsfach zuerst Erdkunde, inzwischen jedoch Mathematik ist. Sie ist mir trotzdem ans Herz gewachsen und wenn ich Mädchen in ihrem Alter sehe, muss ich oft an sie denken.

Lydia

Katerin 2012_1
Katerin 2012

 

 

 

 

 

 

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Robenne ist ein kleiner Junge von 7 Jahren und kommt aus dem Norden Haitis. Er lebt dort mit seinen Eltern und seiner 11-jährigen Schwester in einem Haus aus Robenne NoelLehmziegeln und Wellblechdach. Die Eltern und seine Schwester arbeiten als Bauern auf einem Feld.

Robenne besucht eine Vorschule, die für ihn in 45 Minuten zu erreichen ist.

Das lebensnotwendige Wasser bezieht die Familie aus einem Fluss, der ca. 1 km von zu Hause entfernt liegt. Eine Gesundheitseinrichtung ist ca. 30 Minuten entfernt.

Leider ist der Kontakt zu Robenne z.Zt. eingeschränkt, weil nach dem schweren Erdbeben 2010 die Cholera ausgebrochen ist und das Kinderhilfswerk Plan gezielt seine Ressourcen für die Eindämmung der Krankheit einsetzt.

Aber das dauert hoffentlich nur noch bis zum Ende des Frühjahres 2011 und wir können wieder Kontakt aufnehmen.

Ralf


 

 

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Farha 2011

Farha ist ein 8-jähriges ägyptisches Mädchen, dass mit seiner Familie in Dahshour lebt.

Zur Familie gehören die Eltern, der 11-jährige Bruder und die Großmutter.Sie leben in einem Ziegelhaus, mit einem Dach aus Zweigen und einer eigenen Latrine.

Farha besucht die Grundschule, die sie in weniger als 30 Min. erreichen kann.


Der nächste Wasserzugang ist ein Bohrbrunnen, der mit einer Handpumpe bedient wird und weniger als 1 Kilometer von zu Hause entfernt ist.

Eine Gesundheitseinrichtung ist ca. 30 Minuten entfernt.

Der Kontakt zu Farha besteht in regelmäßigem Briefe schreiben und Bilder malen.

Sie möchte, dass wir sie in ihrer Heimat einmal besuchen und das haben wir auch fest vor, in die Tat umzusetzen.

Heike


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Abilashini

Mein Patenkind Abilashini habe ich seit März 2005. Damals war sie 8 Jahre alt und auf dem Foto schaute mich ein kleines lächendes Mädchen mit großen Augen an. Abilashini lebt mit ihren Eltern, zwei älteren Brüdern und einem jüngeren Bruder in einem Dorf im Teeanbaugebiet von Sri Lanka. Die Religion ist Hindu und die Sprache ist Tamil. Das sehr kleine Einkommen der Familie reicht so eben gerade für die wichtigsten Grundbedürfnisse.

Plantagenbesitzer bzw. Kommunen haben kleine Reihenhäuser, meist nur aus 2 Räumen bestehend, für die Plantagen-Arbeiter gebaut. Abilashinis Familie wohnt in einem kleinen gemauerten Haus mit Wellblech-Dach und angrenzender eigener Toilette. Auch gibt es einen Brunnen der meist gutes Trinkwasser bietet und Elektrizität ist ebenfalls vorhanden. Zum Kochen gibt es eine offene Feuerstelle und Frauen und Kinder müssen Holz dafür sammeln, was sehr zeitaufwendig ist. Eine Krankenstation ist in 15 Minuten erreichbar und der Schulweg beträgt 30 Minuten. Im Vergleich zu anderen Gegenden sind die Bedingungen in diesem Dorf schon als recht gut zu bezeichnen. Durch die Arbeit von Plan ist sichergestellt, dass die Kinder regelmäßig die Schule besuchen und auch die hygienischen Bedingungen im Dorf konnten verbessert werden.

Das Bild zeigt die jetzt 14 Jahre alte Abilashini, sie geht mit Begeisterung zur Schule. Wir haben regelmäßigen Briefkontakt und oft ist dem Brief noch eine kleine Zeichnung beigefügt. Leider hat Abilashini derzeit eine Hauterkrankung die allerdings behandelt wird. Auch das ist im Rahmen der Projektarbeit von Plan durch die Krankenstation gewährleistet. Ich hoffe, dass es Abilashini bald wieder besser geht und sich die insgesamt sehr positive Entwicklung weiter fortsetzt.

Ursula

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Dorcas

 

Dorcas wurde im Jahr 2002 in Benin geboren. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern Akoi und Victorine, sowie ihrer älteren Schwester Martine im Gebiet Djakotomey. Der Vater ist Bauer und die Mutter ist Hausfrau. Die Familie wohnt in einem Haus aus luftgetrockneten Lehmziegeln, mit einem Dach aus Wellblech. Sie besitzen keine eigene Latrine. Wasser bezieht die Familie ganzjährig aus einem 1 km entfernten Brunnen.

Dorcas besucht die Grundschule. Lt. Aussage der Eltern ist sie gesund und hatte bisher keine schweren Erkrankungen.

Birgit

 

 


 

 

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LangsonLangson

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Langson 2011 und 2014

 

Unser Patenkind heißt Langson und kommt aus Sambia. Seit 1998 sind wir Paten bei PLAN, denn in diesem Jahr wurde unser 2. Kind geboren und wir beschlossen, das Glück, das wir erleben durften, auch an ein Patenkind weiterzugeben.

Nach zwei aufeinanderfolgenden Mädchenpatenschaften in China stellte sich dann 2011 die Frage, welche neue Patenschaft wir abschließen sollten. Unser Sohn meinte dann dazu, das nach zwei Mädchen nun endlich ein Junge an der Reihe wäre. So kamen wir dann zu Langson.

Er ist nun bereits 12 alt und lebt in Sambia im Gebiet Muswishi. Langson wohnt mit seinen Eltern und seinen fünf Geschwistern in einem Haus aus ungebrannten Lehmziegeln, mit einem Dach aus Stroh. Die Familie besitzt eine eigene Latrine. Seine Eltern sind einfache Bauern. Langson besucht die Grundschule und für den Weg dorthin benötigt er 45-60 Minuten. Sein Lieblingsfach ist Mathematik.

Regelmäßig erhalten wir Post von ihm, anfangs nur gemalte Bilder, dann schrieb sein Vater für ihn und jetzt schreibt er selber.

Wir freuen uns über jede Nachricht und sind glücklich, ihn auf diesem Weg begleiten zu können.

Birgit

 

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Anjali und ArnanAnjali

Meine Begegung mit Plan begann im Jahr 2006. Nachdem ich schon länger darüber nachgedacht hatte, eine Patenschaft für ein Kind in einem Land zu übernehmen, in denen die Menschen nicht so gut gestellt sind, wie wir in Deutschland habe ich mich für Plan International entschieden. Als dann die ersten Fotos von der kleinen Anjali aus Indien kamen habe ich mich riesig gefreut und direkt zurück geschrieben. Mein Brief und die Postkarte mit einem schönen Bild der hinduistischen Gottheit Ganesha erreichte die Familie genau zur Ganesh Chaturthi – dem Feiertag, an dem dort der Geburtstag Ganeshas gefeiert wird. Die sympathische elefantenköpfige Gottheit hatte zur Freude der Familie ganze Arbeit geleistet. Ganesha ist dafür bekannt, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und neue Unternehmungen zu segnen. Drei Jahre später zog Anjali mit ihrer Familie in ein entlegenes Gebiet, in dem Plan nicht aktiv ist und so brach der Kontakt leider ab.

 

Arnan wurde im Januar 2004 geboren und ist mittlerweile 10 Jahre alt. Er besucht die Grundschule und sein Lieblingsfach ist Mathematik. Für den Weg zur Schule braucht er 45 Minuten. Arnans Eltern sind Bauern und die große Familie lebt in einem Haus aus Zement mit einem Dach aus Ziegeln und Schiefer.

 

Arnan 1

Das Gebiet, in dem Arnans Familie lebt, heißt Maefahluang, was wortwörtlich bedeutet „das Land der königlichen Mutter aus dem Himmel“.

In den weiterführenden Infos hierzu heißt es „Benannt wurde diese Gegend von der Prinzessin Srinagarinda, die uns dabei half, dem Drogenkrieg ein Ende zu setzen. Früher wurde in der bergigen Gegend Mohn angebaut und es gab Drogengeschäfte. Dank neuer Projekte wird nun nicht mehr Mohn sondern Obst und Gemüse angebaut.“

Was für eine schöne Geschichte und hoffentlich bleibt es dabei. Plan engagiert sich in diesem Gebiet insbesondere auf dem Gebiet der Förderung von Bildungs- und Freizeitveranstaltungen für Kinder, Bereitstellung von Schulmaterialien, Registrierung und Ausstellung von Geburtsurkunden für Kinder (in einigen Teilen Thailands leider noch nicht selbstverständlich).

Arnan 2

Ich hoffe, Arnan noch einige Jahre begleiten und unterstützen zu können und vielleicht führt mein Weg mich irgendwann einmal nach Thailand, ins „Land der königlichen Mutter aus dem Himmel“.

Andrea

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Hellen

 

Mein Patenkind Hellen

 

 

 

 

 

 

Hellen wurde am 16.08.2003 in der Gemeinde Liate Wote in Ghana geboren.

Liate Wote liegt in der Volta Region im Südosten von Ghana. 100km entfernt von der

Hauptstadt Accra. In dieser Gegend leben sieben ethnische Volksgruppen, darunter die EWE, der Hellen angehört. Der Fluss Dayi fließt durch dieses Gebiet und mündet in den Voltasee.

.Mit ihrem Vater, ihrer Mutter und ihrer Großmutter lebt sie in einem Haus aus Lehm und Stöcken mit einem Dach aus Wellblech und die Familie hat eine eigene Latrine. Während der Regenzeit bezieht die Familie ihr Wasser aus Flüssen, Bächen und Quellen, die weniger als 1Km von ihrem Haus entfernt sind und während der Trockenzeit holen sie ihr Wasser mit einer Handpumpe aus einem ebenfalls 1km entfernten Bohrbrunnen.

Hellen besucht die Grundschule, die sie in weniger als 30 Minuten erreichen kann. Sie geht gerne und regelmäßig zur Schule und möchte später Lehrerin werden. Sie lernt fleißig und hofft, bald ihre Briefe selber schreiben zu können, damit sie sich persönlich für die Geschenke, die sie von uns zum Geburtstag und zu Weihnachten bekommt, bedanken kann.

Wir schreiben uns regelmäßig und werden Hellen sicher auch einmal in Ghana besuchen. (Ilse)

Hellen 2011

 

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Lilian

 Lilian kommt aus dem Gebiet Homa Bay in Kenia. Homa Bay liegt in der Nähe des Viktoriasees. Sie ist im Februar 2006 geboren und somit acht Jahre alt. Lilian wohnt mit ihren Eltern und ihren zwei kleinen Brüdern Elija und Peter zusammen. Die Familie wohnt in einem Haus aus Bambus und Lehm mit einem Dach aus Metall.                                                                                                                            

Lilian besucht die Grundschule und ihr Lieblingsfach ist Geschichte. Außerdem malt Lilian gerne mit Buntstiften und hat mir auch schon ein paar Bilder geschickt.

Ich bin seit 2012 Patin bei Plan und habe mich nach Vergleichen zwischen Plan und anderen Patenschaftsorganisationen bewusst für Plan entschieden. Ebenso habe ich mich bewusst für ein Lilian mit MutterMädchen als Patenkind und auch bewusst für Kenia entschieden. Ich denke, dass Mädchen immer noch in vielen Ländern Jungen gegenüber benachteiligt sind und sie deswegen besonders unterstützt werden sollten. Für Kenia habe ich mich entschieden, da dort ein paar Freunde von mir wohnen und ich so auch einiges über dieses Land weiß.

Außerdem möchte ich unbedingt mal nach Kenia reisen, um meine dort wohnenden Freunde und am liebsten auch Lilian zu besuchen. Bisher habe ich mit Lilian über Briefe Kontakt. Ich schreibe ihr regelmäßig und fast immer kommt auch ein Brief zurück.

Durch meine Patenschaft bekommt Lilian in ihrem Wohngebiet, genauso wie andere Patenkinder, mehr Anerkennung und Akzeptanz. Ich finde es wichtig, dass Kinder gleichwertig akzeptiert und anerkannt werden.

Die Patenschaftsbeiträge ermöglichen in Homa Bay verschiedene Projekte. Unter anderem Projekte zum Schutz der Kinder vor Missbrauch, Projekte  zur Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion wie Getreideanbau und Projekte zu Hilfe zur Selbsthilfe in Hygienefragen in Gemeinden und Schulen.  Lilian, die mit ehrenamtlichen Planmitarbeitern zusammen, die Briefe an mich schreibt, schrieb in einem ihrer Briefe auch davon, dass sie an ihrer Schule  eine Wasserleitung bekommen hat. Etwas was für sie sehr großartig ist, wo es doch für uns in Deutschland nichts Besonderes  ist, wenn Wasser aus einem Hahn in der Wand kommt.  Ich finde es toll, wie sie darüber schwärmen kann und es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass meine Patenschaft dazu beigetragen hat.

Jedes Mal wenn ich Post aus dem Planbüro bekomme und es ein Brief von Lilian ist, freue ich mich sehr und kann es kaum erwarten diesen Brief in Ruhe zu lesen. Meine Cousine hat ein Patenkind in Ecuador und manchmal lesen wir uns die Briefe unserer Patenkinder  gegenseitig vor.

Ich finde es toll Lilian, ihre Familie und ihre Gemeinde unterstützen zu können und freue mich darüber  sie über unseren Briefkontakt mit aufwachsen „zu sehen“. Ich hoffe, dass ich Lilian bis zu ihrer Volljährigkeit  so ein Stück weit begleiten kann und finde es spannend durch sie und die Patenschaft zu ihr noch mehr über Kenia und die Kinder und Kultur dort zu erfahren.

Miriam

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Mariamu

Vor ein paar Tagen erhielt ich von Plan die Nachricht, dass mein Patenkind Lilian (siehe Bericht) aus dem Gebiet Homa Bay in Kenia weggezogen ist und nun nicht mehr von Plan unterstützt wird. Lilian wohnt jetzt bei ihren Verwandten. Die genauen Gründe, weshalb Lilian von ihrer Familie weggezogen ist, sind mir leider nicht bekannt. Ich finde es schade, dass ich Lilian nun nicht mehr unterstützen kann und die Patenschaft endet aber hoffe, dass es ihr an ihrem neuen Wohnort gut geht.

 

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Plan hat mir nun Mariamu aus Kenia als neues Patenkind vorgeschlagen und ich habe mich dazu entschieden, diese Patenschaft anzunehmen. Ich werde Mariamu bald den ersten Brief schreiben und hoffe, dass sie sich darüber freut.

Mariamu wurde am 22. Januar 2006 geboren und ist also 9 Jahre alt. Sie wohnt im Gebiet Kwale , was in der Nähe des Indischen Ozeans ist und etwa 30 Kilometer von Mombasa entfernt liegt.

Mariamu hat sieben Geschwister, fünf Schwestern und zwei Brüder, und ihre Eltern sind Landwirte.

Die Familie wohnt in einem Haus aus Bambus und Lehm und bezieht ihr Wasser aus Flüssen und Seen in der Nähe. Sie haben einige Hühner und Ziegen.

Mariamu besucht mit den jüngeren Geschwistern zusammen eine Grundschule.

Durch meine Patenschaft bekommt Mariamu in ihrem Wohngebiet, genauso wie andere Patenkinder, mehr Anerkennung und Akzeptanz. Ich finde es wichtig, dass Kinder gleichwertig akzeptiert und anerkannt werden.

Plan unterstützt verschiedene Projekte in Kwale. Für die nächstem fünf Jahre gibt es folgende Schwerpunkte: Verbesserung der Bildung und Gesundheit für Kinder sowie Schutz der Kinder vor Gewalt und Missbrauch, Förderung von Einkommensprojekten, Erhöhung der Nahrungsmittelproduktion und Schutz der Umwelt. Außerdem arbeitet Plan mit auch mit anderen Organisationen zusammen, die die gleichen oder ähnlichen Ziele und Projekte haben.

Ich freue mich nun Mariamu, ihre Familie und ihr Wohngebiet unterstützen zu können und bin schon gespannt auf den ersten Brief von ihr. Des weiteren hoffe ich, dass die Patenschaft zu ihr lange anhält.

Miriam

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Wendy

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Seit längerer Zeit interessierten wir uns für eine Patenschaft, wie sie von Kinderhilfsorganisationen angeboten werden. Von Freunden erfuhren wir von PLAN und wir entschieden uns für ein Mädchen aus Südamerika, auch weil unsere inzwischen erwachsenen Töchter sich für diesen Kontinent und für die spanische Sprache interessieren. Seit Herbst 2013 ist Wendy unser Patenkind. Sie wurde 2008 in El Salvador geboren. Sie wohnt mit der Mutter und dem Schwager, einem Farmer, in einem kleinen Ort in Sensuntepeque. Das Haus ist aus Bambus und Lehm erbaut, eine eigene Latrine besitzen sie nicht. Im Winter ist das Leben dort aufgrund der Kälte schwierig. Der ländliche Teil dieser Region El Salvadors ist wirtschaftlich geprägt, die Grundversorgung ist dort teilweise nicht gut. Die Bewohner sind sehr christlich. Wendy kann noch nicht selbst Briefe schreiben, das übernehmen die Angehörigen. Den ersten Brief haben wir von der Mutter erhalten, auch von der Cousine und der Tante kam Post. Wendy spielt gern mit Puppen, malt und spielt auch Fußball. Inzwischen geht Wendy zur Schule und scheint sehr wissbegierig und eifrig zu sein. Briefe werden für sie jetzt auch von Freiwilligen geschrieben. Aus den Schreiben geht hervor, dass Wendy sehr zufrieden und dankbar ist. Das Interesse der Familie am Leben in fernen Ländern scheint groß zu sein und auch wir erwarten mit Spannung den nächsten Brief, um zu erfahren, wie es Wendy inzwischen geht. Möglicherweise werden wir Wendy in einigen Jahren besuchen.

Monika

 

 

 

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Maria

Maria lebt in Quito in Ecuador und ist 13 Jahre alt. Ihre Mutter ist letztes Jahr verstorben und ihrVater ist seit kurzem behindert. Sie hat etwas Angst, dass alle sie verlassen und schreibt mir, Stiefmama bitte verlasse mich nicht. Maria hat 4

Geschwister und ist die Jüngste. Sie geht in die weiterführende Schule. Sie scheint in der Schule ganz gut zu sein und es macht ihr Spaß. Von Beruf will sie mal irgendetwas machen, wo sie viel reisen kann. Von Zeit zu Zeit schickt sie mir ein selbstgemaltes Bild. Sie mag Tiere gerne und ist noch sehr verspielt.

Silvia

Yohana / Honduras


 

 

 Peter
Nourhan – geb.: Aug.2008, weibl. – Ägypten                              

Nourhan mit Mutter

(Wolfgang)